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Rail4Region >>Enhancement of spatial and transport planning capacities in the promotion of the accessibility of the rail freight transport network and regional development<<

Das für die LCAS neue Projekt aus dem Förderprogramm Interreg Central Europe startet  mit Frühjahr 2023 und wird 36 Monate in Anspruch nehmen.

 

Projektinhalt:

Rail4Regions möchte dazu beitragen, den Anteil des Schienengüterverkehrs zu erhöhen. Heute sind die Entfernungen zum nächstgelegenen Schienengüterverkehrsanschluss für viele Unternehmen zu lang. Das führt dazu, dass viele bahntaugliche Güter auf der Straße transportiert werden. Die Partner entwickeln daher gemeinsam Lösungen, die sich an Verkehrs- und Raumplaner richten, um regionale Nebenbahnen in das Schienengüterverkehrsnetz zu integrieren. Es soll so der Zugang zur Bahn und die wirtschaftliche Machbarkeit verbessert werden und damit zum Green Deal der EU im Verkehrssektor beigetragen werden.
Gemeinsam erarbeitete Ergebnisse und Lösungen sollen Investitionen zur Verbesserung des Schienengüterverkehr durch eine Reaktivierung bzw. optimierte Nutzung regionaler Nebenbahnen auslösen. Um dies zu erreichen, planen die Projektpartner ein Weißbuch, welches sich mit regionalen Bahnstrecken beschäftigt, zu erarbeiten. Ebenso sollen Lösungsansätze, die sich auf Anschlussgleise, Einzelwagenverkehr, Verladestellen und Nebenstrecken beziehen, entwickelt und getestet sowie Aktionspläne für die Übernahme von Lösungen in die Regionalentwicklung und Investitionspläne erarbeitet werden. Als Ergebnis sollen Verkehrs- und Raumplaner Instrumente erhalten, die den Zugang zum Schienengüterverkehr fördern und so, durch Transporte mit geringerem CO2-Ausstoß, zur Verbesserung der Wettbewerbsfähigkeit von Industriegebieten beitragen.
Das Projekt zielt weiters darauf ab, Investitionen in regionale Bahnlinien und deren Optimierung zu verankern sowie deren Zugangspunkte im Schienengüterverkehrsnetz zu definieren. Der verbesserte Zugang sowie auch das zunehmende Umweltbewusstsein der Unternehmen soll diese dazu bewegen, mehr Transporte von der Straße auf die Bahn zu verlagern.

LCAS wird die lokalen Gegebenheiten analysieren und Lösungsansätze entwickeln, um es den Unternehmen in den ländlichen Regionen zu ermöglichen, mittels Reaktivierung der Nebenbahnen und Bündelung der regionalen Verkehre an den Terminal Fürnitz, den Transportmittel Wechsel zu meistern. Die Anbindung lokaler Unternehmen an das Schienennetz würde es ihnen ermöglichen, ihre Güter per Bahn zum Rangierbahnhof Fürnitz und weiter zu vielen europäischen und nationalen Zielen zu transportieren. Durch die Erarbeitung von Neben und Zubringerlinien werden neue Ansätze geschaffen sowie ein Pilotenprojekt ins Leben gerufen, welches in weiterer Folge mittels Video Format präsentiert und gelehrt wird.

Projektpartner:

Neben dem Leadpartner, das Thüringer Ministerium für Infrastruktur und Landwirtschaft, unterstützen noch folgende Projektpartner das Vorhaben im Bereich der Nachhaltigkeit:

Universität Erfurt (DE), Universität Zilina (SK) mit Kooperationspartner Schienengüterverkehre Slowakei (SK), Institut für Verkehre und Transport Laibach (SI), Universität North (HR), Bezirk Varazdin (HR), Schienengüterverkehre Ungarn (HU), Regionale Entwicklungsagentur Malopolska (PL), Informations- und Entwicklungsinstitut Kordis (CZ) mit Kooperationspartner Region Jihomoravský kraj (CZ), Provinz Novara (IT), Beratungsunternehmen T Bridge (IT), LCA Logistik Center Austria Süd (AT) mit Kooperationspartner Land Kärnten (AT)

Geplantes Gesamtbudget:

2.3 Mio. €