Delegation in Tallinn

In der Debatte um eine befürchtete Transitlawine durch die Koralmbahn will das Land jetzt die Weichen für eine Tunnelkette nördlich des Wörthersees stellen. Eine Kärntner Delegation bemühte sich bei einer EU- Konferenz in Tallinn (Est) um Fördergelder.

Mit Fertigstellung der Koralmbahn 2023 wird vor allem im Kärntner Zentralraum eine Transitlawine und Lärmbelastung befürchtet. Um das zu verhindern, wird die Errichtung einer Tunnelkette zwischen Klagenfurt und Villach im Norden des Wörthersees gefordert. „Wir wollen, dass die EU die Neubaustrecke mit Geldern unterstützt“, erklärt Albert Kreiner, Leiter der Infrastrukturabteilung im Land. Die Delegation unter Verkehrslandesrat Rolf Holub hat jetzt ihre Pläne und Forderungen direkt bei Kurt Bodewig, EU- Koordinator für den Baltisch- Adriatischen- Korridor deponiert. Im Fokus stand auch das Logistikzentrum Fürnitz, das als Drehscheibe zwischen Tauernachse und Baltisch- Adriatischer- Achse ausgebaut werden soll. Die Wirtschaft soll davon profitieren. (Quelle: Thomas Leitner, Kärntner Krone)