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ACCESSMILE – « Improving regional ACCESSibility of last MILE freight connections in Central Europe »

Dieses Projekt im Rahmen des Förderprogramms Interreg Central Europe startet mit Januar 2023 und wird 36 Monate laufen.

Projektinhalt

Mitteleuropa wird von 7 der 9 TEN-V-Hauptverkehrsachsen durchquert, was es zu einem Knotenpunkt für Güter und Dienstleistungen macht. Trotz der großen Anzahl an Eisenbahnverbindungen zwischen den wichtigsten Terminals im Mittel- und Fernverkehr erfolgt der Zugang zur letzten Meile von ländlichen Regionen zu den jeweiligen intermodalen Knotenpunkten – Seehäfen, Binnenhäfen, Eisenbahnterminals – über den Straßenverkehr. Oft sind diese Straßenverbindungen ineffizient und schränken die Erreichbarkeit sowie das wirtschaftliche Potential ländlicher Gebiete ein. Gleichzeitig verursachen sie negative Auswirkungen wie Staus auf den Straßen, die zu Luftverschmutzung und CO2-Emissionen führen und so zum Klimawandel beitragen. Daher muss der multimodale Verkehr die Steigerung der Effizienz und Effektivität der Straßenverbindung auf der letzten Meile anregen.
Informations- und Kommunikationstechnologien sind unentbehrlich für das effiziente Funktionieren von multimodalen Transportketten. Die jüngsten technologischen Entwicklungen konzentrieren sich jedoch hauptsächlich auf mittlere und lange Entfernungen und nicht auf die letzte Meile.
ACCESSMILE zielt darauf ab, die Verkehrsströme der letzten Meile im Güterverkehr in Mitteleuropa durch IKT-Lösungen zu optimieren.

LCAS konzentriert sich im Projekt vor allem auf einen Anbieter-neutralen Zugang zum System „Bahn“ für die Last-Mile-Bedienung auf der Schiene mittels innovativer Informationssysteme. Die Grundidee hinter dieser geplanten Digitalisierung des regionalen Schienengüterverkehrs mittels App ist, die Zustellung bzw. Abholung von Waren aus dem ländlichen Raum vor allem für KMU von/zum Knotenpunkt (Terminal Fürnitz) möglichst effizient und damit kostengünstig zu organisieren. Dies kann nur durch Bündelung der kleineren Mengen, einfache und digitale Organisationsstrukturen sowie ein neutrales Angebot erfolgen. LCAS wird weiters erheben, welche Beweggründe es aktuell für die Verkehrsunternehmen (Verlader, Spediteure) gibt, ihre Waren größtenteils auf der Straße zu transportieren, anstatt die umweltfreundlichere Bahn zu nutzen. Zudem soll die Perspektive des Kunden hinsichtlich Transportverlagerungsmöglichkeiten von der Straße auf die Schiene beleuchtet werden.

Projektpartner:

Neben dem Leadpartner, dem Hafen Triest, der viel Erfahrung im Bereich internationale Förderprojekte mitbringt, sind noch folgende international bekannte Projektpartner mit an Bord:

RRT Rail Road Terminal Verona (IT), Hafen La Spezia (IT), Hafen Koper (SI), Hafenbehörde Rijeka (HR), Mahart Container Center (HU), RSOE Hungarian River Information Services Provider (HU), Baltic Container Terminal (PL), Gruber Logistics Poland (PL), Hafen Rostock (DE), LCA Logistik Center Austria Süd (AT)

Geplantes Gesamtbudget:

2.4 Mio. €