Schienenzollkorridor zwischen LCA-Süd und Hafen Triest auf der Zielgeraden

Fürnitz, 27.09.2022. Gestern fand erneut ein Abstimmungstreffen zwischen den österreichischen und italienischen Zollbehörden in Triest statt. Im großen, prunkvollen Saal der Hafenbehörde Triest, ehemaliges österreichisches Lloydarsenal und Schiffswerft der Österreichischen Lloyd, trafen sich die Behörden auf höchster Ebene, um noch ausstehende Details zur Umsetzung des 1. Europäischen Schienenzollkorridors zu klären. Im Fokus standen unter anderem zollrechtliche Themen wie z.B. die grenzüberschreitende Überwachung des Zollkorridors und die digitale Vernetzung der beiden Europäischen Behörden, um ein sicheres, schnelles und transparentes Zollverfahren zu ermöglichen.

Parallel dazu definierten die beiden künftigen Zollverwahrungslagerbetreiber Rail Cargo Austria (Fürnitz) und Adriafer (Triest), die bereits seit Jahren eng zusammenarbeiten, ein umfassendes IT-Projekt, welches dafür Sorge tragen soll, dass alle, vor allem für die Zollbehörden, notwendigen Transport- und Wareninformationen auf digitalem Wege rasch und unbürokratisch ausgetauscht werden können, um eine schnelle Zollabwicklung für die Kunden zu garantieren.

Als Auftakt zu diesen doch sehr technischen Gesprächen, fand eine spannende Besichtigung des Hafens, allen voran der Örtlichkeiten der aktuellen Zollabwicklung sowie des künftigen Zollverwahrungslagerbetreibers Adriafer, des neue Terminals PLT, ein junges Joint Venture des Hamburger Hafens und der Triestiner Spedition Parisi, statt.

Die intensive, aber doch äußerst erfolgreiche Klausursitzung ging gegen 16.00 Uhr, mit einem echten Triestiner Espresso in einer traditionellen italienischen Bar, zu Ende.

Hier ein paar Eindrücke der Hafenbesichtigung: